Neues EUSTORY Alumni Projekt
Am 26. April 2011 jährte sich der 25. Jahrestag der Explosion des Atomkraftwerkreaktors von Tschernobyl. Der radioaktive Niederschlag vom April 1986 beeinflusste alle europäischen Länder. Heute jedoch scheint Tschernobyl in zunehmendem Masse in Vergessenheit zu geraten. Zusammen mit der Stiftung Mercator Deutschland und in Zusammenarbeit mit EUSTORY sowie dem IBB «Johannes Rau» in Minsk will das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) die dringenden Fragen, welche mit Tschernobyl verbunden sind, ins europäische Gedächtnis (zurück-)rufen. Dieses Projekt läuft von Januar bis Mai 2011. In diesem Zusammenhang wird es eine Studienreise nach Weissrussland geben, welche den TeilnehmerInnen vergangener EUSTORY-Akademien offensteht. Die Reise findet vom 9.-18. Juli 2010 statt. Sie soll zu einer aktiven europäischen Erinnerung an den Unfall von Tschernobyl beitragen. 30 EUSTORY-Alumni aus 22 europäischen Ländern werden nach Weissrussland reisen, um die Geschichte des Reaktorunfalls zu verfolgen. Während der Studienreise sollen die TeilnehmerInnen das Ausmass der Tragödie durch die Beschäftigung mit einzelnen Schicksalen erfassen. Sie werden Leute treffen, die direkt oder indirekt durch den Unfall beeinflusst wurden und die Möglichkeit haben, mit ihnen Interviews zu führen. Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Studienreise können die Teilnehmer Innenan einem 6-monatigen Internet-Seminar über die europäische Erinnerung von Tschernobyl teilnehmen, welches mit einer internationalen Werkstatt und einer öffentlichen Präsentation in Berlin am 26. April 2011 sein Ende finden wird.
EUSTORY General Assembly 2010 in Ronda, Spanien
Welche (Minimal-)Anforderungen werden an EUSTORY gestellt? Hier zeigt es sich, dass vor allem die Jugendakademien als unerlässlich angesehen werden. Der Schweizer Geschichtswettbewerb wird auch deswegen im Herbst dieses Jahres eine solche Akademie durchführen. Weitere «Youth Academies» finden in Bulgarien und Deutschland statt.
Vom 20.-23. Januar fand die zweite Generalversammlung des europäischen Netzwerkes EUSTORY statt, von dem auch HISTORIA Partnerin ist. In Ronda (Spanien) diskutierten 22 Delegierte von Mitgliedervereinigungen zu verschiedenen Themen. Einer der Schwerpunkte war die Evaluation der Organisationsstrukturen von EUSTORY, ein weiterer die künftige pädagogische Orientierung des Netzwerkes. Hier kamen die Erfahrungen aller TeilnehmerInnen mit ihren nationalen Geschichtswettbewerben zur Sprache.
Bundespräsident Horst Köhler zeichnet die Gewinner des deutschen Geschichtswettbewerbs aus
Thema des Wettbewerbs 2009: Helden: Verehrt - Verkannt - Vergessen. Von über 6600 Kinder und Jugendlichen mit insgesamt 1831 Forschungs-projekten wurden 5 erste Preise verliehen. 3 Einzelarbeiten und 2 Gruppenarbeiten. Die Themen der Arbeiten reichen von Bismarck, über die 1848er-Revolution un bis bis zu einem Theaterstück über Soldaten des II. Weltkrieges. Die ganzen Porträts zu allen deutschen Preisträgern finden Sie hier als PDF-Download.
© Körber Stiftung: www.körber-stiftung.de
1989 - Images of Change: Europaweiter EUSTORY Wettbewerb abgeschlossen
Die Preisverlehung des Wettbewerbs 1989 - Bilder des Umbruchs fand am Donnerstag, den 5. November, in Trieste (Italien) statt. Die Zeremonie wurde von Professor Alessandro Cavalli (Fondazione per la Scuola) und Dr. Wolf Schmidt (EUSTORY) eröffnet. Dr. Erhard Buzek, Special Coordinator des Stabilitätspakts Südosteuropas (2002- 2008) sprach im Folgenden über die Rolle der Politik, Geschichte und Mythologie in der Balkangegend. Zuletzt wurden den Gewinnern der verschieden Kategorien (Europäische Preise, Nationale Preise und Spezial Preise) die Diplome verliehen.
© 1989 - Images of Change: www.1989history.eu